Der Plauder-Thread

die NWB verliert die Strecke glaube ich 2024 und geht wieder zurück an die DB. Dann wird alles besser.

Sieht warm aus draußen Smile
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Wie enteignet man ein Staatsunternehmen?

Die DB Netz AG gehört zu 100% dem Bund (dieser halt über die DB AG 100% der Aktien), also genauso wie die Autobahnen.

Zu der Bevorteilungen der S-Bahnen im Gegenzug zu Drittanbietern, kann ich nichts sagen, ausser dass dafür - genau wie in meinem Bereich, der Energie - eine Aufsichtsbehörde zuständig ist: die BNetzA in Bonn. Hier könnte man, bei ausreichendem Verdacht solche Absprachen zur Anzeige bringen.
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(15.06.2022, 12:26)Holger schrieb:  Wie enteignet man ein Staatsunternehmen?

Die DB Netz AG gehört zu 100% dem Bund (dieser halt über die DB AG 100% der Aktien), also genauso wie die Autobahnen.

Zu der Bevorteilungen der S-Bahnen im Gegenzug zu Drittanbietern, kann ich nichts sagen, ausser dass dafür - genau wie in meinem Bereich, der Energie - eine Aufsichtsbehörde zuständig ist: die BNetzA in Bonn. Hier könnte man, bei ausreichendem Verdacht solche Absprachen zur Anzeige bringen.

Genauso wie beim Tankrabatt der von der FDP gewollt war? Das bringt nichts. Die Lösung im Bereich der Mobilität wurde im März und April 2020 aufgezeigt. Das Zauberwort lautet Homeoffice, da wo es möglich ist. Ging bis zu 80 % für Gesamtdeutschland.
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Das sicherlich ist eine Säule.

Die anderen sind ÖPNV, der definitiv einen Ausbau verdient und subventioniert gehört sowie alles was mit Carsharing zu tun hat inkl. der unsäglichen Roller, den das durchschnittliche Auto fährt halt immer noch 13km/d.
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(17.06.2022, 05:56)Holger schrieb:  Das sicherlich ist eine Säule.

Die anderen sind ÖPNV, der definitiv einen Ausbau verdient und subventioniert gehört sowie alles was mit Carsharing zu tun hat inkl. der unsäglichen Roller, den das durchschnittliche Auto fährt halt immer noch 13km/d.

also die Roller sind doch ökologisch gesehen ziemlich schlimm, wenn ich das richtig gelesen habe, haben die eine sehr kurze Haltbarkeit und erzeugen entsprechend Elektroschrott, sofern sie nicht vorher schon im Rhein landen....
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Die sollen mir nur als Beispiel dienen, denn eine Lösung für "die letzte Meile" stellen sie ja dar.

Das kann auch gerne ein Fahrrad oder sonstwas sein, aber eben etwas, dass einen vom letzten Halt der Bahn/des Buses zum Bestimmungsort bringt.

So kann man das Netz (gerade in der Stadt) etwas weiter fassen und damit den Fokus eher auf die Speckgürtel der Städte legen.
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Heimspiel Hoffenheim, auf Schalke, Heimspiel Hertha und dann gegen die Bayern.

Gehen wir davon aus, dass der DFB uns wieder bescheisst, liegen wir nach vier Spieltagen und zehn Punkten mit den Bayern zusammen auf Platz1/2
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Es ist mir ein Anliegen euch die Situation, die ich heute Morgen auf der Fahrt zur Arbeit in einem Zug der Nordwestbahn erlebt habe, mitzuteilen, weil ich stolz auf mich bin.

Es geht um Maskenpflicht in Zügen, Gewaltfreie Komunikation, Empathie und einigen Dingen aus der Verhaltenstherapie.

Ein Ausländer aus den persischen Gebieten(er sprach kein Deutsch und war auf dem Weg zum Flughafen) trug seine OP-Maske nicht korrekt. Er saß mit zwei Frauen ebenfalls Ausländerinnen in so einer vierer Sitzgruppe. Eine Reihe weiter saß ein Mann mit Migrationshintergrund. Der hatte sich wohl darüber aufgeregt, dass der Ausländer seine Maske nicht korrekt trug. Sie hing am Kinn, Mund und Nase waren also frei.
Nach einer kurzen Diskussion, die ich nicht genau mitbekommen hatte antwortete der Ausländer schroff: "Its not your Business."
Der Mann mit Migrationshintergrund stand offensichtlich erregt auf und ging in den vorderen Teil des Wagons. Kam aber nach wenigen Augenblicken mit der Bemerkung zurück: "You are lucky."
Diese Situation beschäftigte mich. Zum einen sind es solche Situationen, wo sich Menschen mit Migrationshintergrund / Ausländer in meinen Augen falsch verhalten, die mich zum Nazi werden lassen könnten. Zum anderen überlegte ich, wie ich die in mir aufkommende Wut bremsen könnte, weil sie Auswirkungen auf meine Laune hätte. Und ich wollte helfen.

Eigentlich soll ich, wenn ich eine der folgenden Fragen mit Nein beantworten kann, nichts unternehmen.

1. Kann ich das?
2. Habe ich Zeit?
3. Will ich das?

2 War ein wenig knapp, da die Fhrt nur 15 Minuten dauert und wir schon 7 Minuten unterwegs waren.
Dann habe ich einige Minuten überlegt und den Mann mit der Oben Ohne Maske auf deutsch freundlich angesprochen. Er sagte mir, dass er kein Deutsch spreche also versuchte ich mein Glück auf Englisch.
Ich erklärte ihm, dass dem anderen Mann seine Gesundheit am Herzen läge und er den Ausländer darum gebeten hätte, die Maske zu tragen. In diesem Moment glaubte ich, dass alle Augen in der direkten Umgebung auf mich gerichtet waren.
Darauf erklärte mir der Ausländer, dass er Astmathiker sei. Der andere Mann bekam das mit und fragte dann auf englisch, warum er ihm das nicht gesagt hätte und so schroff zu ihm war.
Es wurden noch einige Worte gewechselt, aber dann wandte sich der Ausländer noch ein Mal zu mir und erklärte mir die Situation. UNd da verhielt ich mich empatisch und hörte ihm zu. Bestätigte, dass ich seine Problematik verstanden hätte und der andere Kerl auch.
Der fragte mich dann noch, ob ich deutscher sei, was ich bejahte. Daraufhin erwiderte er: "Du bist Deutscher sprichst kein türkisch, aber gutes Englisch."
Diese Aussage verwirrt mich jetzt noch, ist aber nicht so wichtig.

Der Mann mit Migrationshintergrund stieg dann in Bilk aus und verabschiedete sich von mir und dem Ausländer. Der fuhr mit mir und seiner Familie bis zum HBF. Da gehörte noch ein Bengel zu, der auf einem anderen Sitz saß. Wir verabschiedeten uns. Er wünschte mir einen schönen Tag und ich ihm eine gute Reise.

Ich hoffe ich habe die Situation plastisch aber auch kurz genug beschrieben.
Warum erzähle ich euch das? Meine Therapeutin sagt, ich soll Lob auch mal einfordern Big Grin
Das mache ich hiermit. Also lobt mich gefälligst Ihr Schergen Big Grin
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(23.06.2022, 08:56)Gribsy schrieb:  Es ist mir ein Anliegen euch die Situation, die ich heute Morgen auf der Fahrt zur Arbeit in einem Zug der Nordwestbahn erlebt habe, mitzuteilen, weil ich stolz auf mich bin.

Es geht um Maskenpflicht in Zügen, Gewaltfreie Komunikation, Empathie und einigen Dingen aus der Verhaltenstherapie.

Ein Ausländer aus den persischen Gebieten(er sprach kein Deutsch und war auf dem Weg zum Flughafen) trug seine OP-Maske nicht korrekt. Er saß mit zwei Frauen ebenfalls Ausländerinnen in so einer vierer Sitzgruppe. Eine Reihe weiter saß ein Mann mit Migrationshintergrund. Der hatte sich wohl darüber aufgeregt, dass der Ausländer seine Maske nicht korrekt trug. Sie hing am Kinn, Mund und Nase waren also frei.
Nach einer kurzen Diskussion, die ich nicht genau mitbekommen hatte antwortete der Ausländer schroff: "Its not your Business."
Der Mann mit Migrationshintergrund stand offensichtlich erregt auf und ging in den vorderen Teil des Wagons. Kam aber nach wenigen Augenblicken mit der Bemerkung zurück: "You are lucky."
Diese Situation beschäftigte mich. Zum einen sind es solche Situationen, wo sich Menschen mit Migrationshintergrund / Ausländer in meinen Augen falsch verhalten, die mich zum Nazi werden lassen könnten. Zum anderen überlegte ich, wie ich die in mir aufkommende Wut bremsen könnte, weil sie Auswirkungen auf meine Laune hätte. Und ich wollte helfen.

Eigentlich soll ich, wenn ich eine der folgenden Fragen mit Nein beantworten kann, nichts unternehmen.

1. Kann ich das?
2. Habe ich Zeit?
3. Will ich das?

2 War ein wenig knapp, da die Fhrt nur 15 Minuten dauert und wir schon 7 Minuten unterwegs waren.
Dann habe ich einige Minuten überlegt und den Mann mit der Oben Ohne Maske auf deutsch freundlich angesprochen. Er sagte mir, dass er kein Deutsch spreche also versuchte ich mein Glück auf Englisch.
Ich erklärte ihm, dass dem anderen Mann seine Gesundheit am Herzen läge und er den Ausländer darum gebeten hätte, die Maske zu tragen. In diesem Moment glaubte ich, dass alle Augen in der direkten Umgebung auf mich gerichtet waren.
Darauf erklärte mir der Ausländer, dass er Astmathiker sei. Der andere Mann bekam das mit und fragte dann auf englisch, warum er ihm das nicht gesagt hätte und so schroff zu ihm war.
Es wurden noch einige Worte gewechselt, aber dann wandte sich der Ausländer noch ein Mal zu mir und erklärte mir die Situation. UNd da verhielt ich mich empatisch und hörte ihm zu. Bestätigte, dass ich seine Problematik verstanden hätte und der andere Kerl auch.
Der fragte mich dann noch, ob ich deutscher sei, was ich bejahte. Daraufhin erwiderte er: "Du bist Deutscher sprichst kein türkisch, aber gutes Englisch."
Diese Aussage verwirrt mich jetzt noch, ist aber nicht so wichtig.

Der Mann mit Migrationshintergrund stieg dann in Bilk aus und verabschiedete sich von mir und dem Ausländer. Der fuhr mit mir und seiner Familie bis zum HBF. Da gehörte noch ein Bengel zu, der auf einem anderen Sitz saß. Wir verabschiedeten uns. Er wünschte mir einen schönen Tag und ich ihm eine gute Reise.

Ich hoffe ich habe die Situation plastisch aber auch kurz genug beschrieben.
Warum erzähle ich euch das? Meine Therapeutin sagt, ich soll Lob auch mal einfordern Big Grin
Das mache ich hiermit. Also lobt mich gefälligst Ihr Schergen Big Grin

Das war fein. Ein Fleißsternchen im Konfliktbuch ist eingetragen.


Ironie an
Jetzt hol doch bitte Selinski ab und fahr mit dem nach Moskau zu Putin und verhandle da noch einen Friedensvertrag. Ironie aus
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Danke: Gribsy


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