19.04.2021, 16:25
(19.04.2021, 14:30)Didada schrieb:(19.04.2021, 11:54)Kcct12 schrieb: Ich finde die Geschichte gut.
3,4 Mrd. € durch JP Morgan sind im Pott.
20 Teams. Die dann selber entscheiden können, wo Ihre Kohlen hingehen.
Keine UEFA FIFA oder DFL mehr dazwischen, die die Kohle abgreifen können.
Ist doch der Fussball und der Kapitalismus in Reinform.
170.000.000 € für jeden Club bar auf die Kralle.
Wenn die dann noch Ihre Stadien voll bekommen, und man sich Woche für Woche Topspiele anschauen will, dann ist doch jedem geholfen.
1. Und das sagst du, der gegen die Verpflichtung von Hütter mosert?
Das nenne ich mal inkonsequent.
Wäre ich Fan eines dieser Vereine, dann könnte es sein das man sowas gut findet, aber wenn man innerhalb von
5 Jahren 3-4x gegen Real gespielt hat, dann wird dies einfach langweilig.
2. Grundsätzlich würde ich allerdings eine Reform der CL, EL, ECL begrüßen.
Ich verstehe das die großen Ligen mehr Vereine in der CL haben wollen, ok dann dürften sie meinetwegen
den Meister, Vizemeister und Pokalsieger stellen. Das ganze dann irgendwie gestaffelt nach Ligen.
Dann sollte man nicht mit einer Gruppenphase beginnen, sondern mit KO-Spielen. Hier kann man
meinetwegen die Hälfte setzen und die anderen Hälfte hinzu losen.
Dann spielt in der 1. Runde
Viking Stanvanger gegen Real Madrid
Honved Budapest gegen Bayern München
Nikosia gegen PSG
usw.
Danach die nächste KO-Runde usw.
Irgendwann bleiben noch 16 oder 20 Mannschaften übrig, diese spielen dann in in zwei Gruppen gegeneinander.
Die Gruppenersten spielen dann gegen die Gruppenzweiten ein Halbfinale aus.
3. Dies nur mal in Kurzform angerissen und so hätten kleinere Vereine auch die Möglichkeit sich zu entwickeln oder
wenigstens mal gegen die Großen zu spielen.
Dazu eine Begrenzung der Kadergrößen für nationale und internationale Spiele. Dies fördert auch das jungen Spieler
Chancen haben zu spielen und die besten Jugendspieler auf alle Vereine verteilt werden.
Eine Super-Liga ist der letzte Dreck und mit der Zeit (vielleicht 5 Jahre) langweilig und dann kommen garantiert Gedanken
auf Mannschaften aus anderen Erdteilen mit in die Liga zu nehmen.
1. Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun. Einen Trainerwechsel mit der Neugründung einer Liga zu vergleichen, sind 2 paar Schuhe in unterschiedlicher Größe.
Ob jemanden diese Liga langweilt, kann jeder für sich selbst entscheiden.
2. Mich langweilt ein 6-0 von Real Madrid in der ersten Halbzeit gegen Honvet Budapest mehr als ein klasse 1-1 zwischen Real und Liverpool.
Immer auf eine Überraschung zu hoffen, hat ja die Reform des Landesmeisterpokals erst nötig gemacht. Zum Beispiel ein 13-1 von FC Porto gegen FC Portadown 1990 interessiert sicherlich kein Mensch. Nur das Portadown den ****** versohlt bekommt, und dafür unnötig Geld hinterhergeworfen kriegt, ne dafür braucht es keine romantischer Renaissance des Fußballs nach deinem Vorbild. Das will ich nicht und ich finde das auch nicht zielführend.
3. Ja eine Erweiterung bringt dann auch was. Lasst die Vereine alle in diese Liga strömen, die das wollen.
Es ist doch schon jetzt so, dass die Schulden von Barca oder Real keinen mehr interessieren. Financial Fairplay ist doch was auf dem Papier. Das hat die UEFA selbst immer weiter aufgeweicht, so wie wir in der Bundesliga. Nach der Zugabe bei uns von Leverkusen in 1979 oder der Zugabe von Wolfsburg, Hoffenheim oder Leipzig haben wir ja doch selber die Geister gerufen, die sich jetzt manifestieren.
Fazit von mir, es ist gut das es eine Konkurrenzliga gibt. Es hat doch nur Vorteile. Die Spreu trennt sich vom Weizen und das beste Produkt überlebt.
Lasst doch diese Ownerclubs aus England und Italien und die Schuldenclubs aus Spanien ihr eigenes Ding machen. Ob sich das verläuft wird die Zeit zeigen.
Vorteil jetzt für die Nationalen und internationalen Verbände ist es doch, dass man eine richtige REFORM anstoßen kann. Man kann ein Produkt für die Fans hinstellen, die allen gierigen Versuchung widerstehen wollen. Man kann so ein Produkt aufbauen, dass anders ist. Einen Ausschluss von Spielern aus den Nationalmannschaften, oder eine Gehaltsobergrenze und eine Verbot von Beratern kann man doch jetzt viel leichter umsetzen.
Ich finde diese scheinheilige Empörung geradezu amüsant. Jetzt von den Verbänden dies und jenes fordern wie das der Neville im Interview bei sky gemacht hat, ist die erste Reaktion, aber wenn man weiter drüber nachdenkt, dann kann es nur so eine Rettung des Fußballs in der romantischen Form geben.
So what, dann spielen wir nicht im Camp Nou oder im Santiago Bernabeo oder an der Anfield Road. Dafür kann man dann in anderen Stadien mit Gleichgesinnten anstatt mit Eventfans abfeiern. Ibrox oder im Hampton Park geht dann die Party ab.
Ich sehe es daher als Chance an.
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